Tycoon


| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 2-4 | ab 10 | 90 | Jumbo | 3-4 | 6-7 |
Bei diesem tollen Spiel der Firma Jumbo ist das Spielziel, in verschiedenen
Großstädten der Welt Fabriken und Hotels zu errichten, die zu einem späteren
Zeitpunkt eine möglichst große Kette bilden sollen. Mit Hilfe von Flugtickets
können Flugreisen zu den Städten unternommen werden, um jeweils die Oberhand an
Hotels zu behalten. Sind eine bestimmte Anzahl an Hotels verbaut, bekommen die
Hotelmanager entsprechendes Geld ausgezahlt. Wer am Ende des Spiels am meisten
Geld besitzt, gewinnt.
Jeder Spieler erhält 1 Flugzeug, 6 Hotels, 5 Fabriken
(jeweils in gleicher Farbe) und 15 Millionen Spielgeld. Die Flugtickets werden
getrennt nach Linienflüge und Charterflüge; bei den Linienflügen werden 2 Karten
aufgedeckt, bei den Charterflügen werden 6 Karten aufgedeckt. Die restlichen
Karten werden gemischt daneben platziert.
Der beginnende Spieler sucht sich nun 1 oder mehrere
Flugtickets der Offenliegenden aus, die er gerne kaufen möchte. Auf jedem Ticket
ist entweder eine Zielstadt oder 2 Städte angegeben, zu der man fliegen kann
bzw. zwischen denen man einen Flug starten kann. Nach dem Erwerb der Tickets
entscheidet der Spieler zu welcher Stadt er fliegen will; das entsprechende
Flugticket kommt auf einen Ablagestapel. Er stellt sein Flugzeug auf die
entsprechende Stadt; entweder auf ein freies Hotelsymbol oder Fabriksymbol, je
nachdem, was er in dieser Stadt bauen will. Nachdem er seine Bauvorhaben bezahlt
hat darf er ein entsprechendes Hotel auf das erste Zahlenfeld um die Stadt
aufstellen, die Fabrik wird auf das erste Fabriksymbol gesetzt. Möchte der
Spieler nun keine Flugtickets mehr kaufen, ist der nächste Spieler am Zug.
Die Reihenfolge der Aktionen bleibt gleich, fliegt er
jedoch z.B. in die gleiche Stadt wie der erste Spieler, muss er auf das 2.
Hotelfeld/Fabrikfeld landen, da das erste ja schon besetzt ist. Das heißt: Seine
Baukosten sind höher, dafür darf er sein Hotel aber auch auf das 2. Zahlenfeld
der Stadt setzen. Ist jeder Spieler an der Reihe gewesen, beginnt die Runde
wieder von vorne, jetzt kommt eine Zusatzaktion: Vor dem Kauf von Flugtickets
kann der betreffende Spieler ein Darlehen von der Bank aufnehmen: Dazu nimmt er
eine Darlehenskarte und bekommt den entsprechenden Betrag der Karte ausgezahlt;
diesen kann er nun zu Bauvorhaben nutzen. Allerdings muss in der folgenden Runde
der Kredit mit Zinsen zurückgezahlt werden, sonst erhöht sich der
Rückzahlungsbetrag. Jede Runde darf nur 1 neues Darlehen aufgenommen werden.
Sobald ein Spieler 6 Hotels verbaut hat, werden die
Spieler zum ersten Mal für Ihre Baumaßnahmen entlohnt: Dabei spielt die
möglichst strategische Verteilung der Hotels und Fabriken eine Rolle: Hat man
z.B. viele Städte bebaut, bekommt man einen hohen extra Geldbetrag, hat man in
einer Stadt am meisten Hotels, wird man wieder extra belohnt usw. Nachdem alle
Spieler ausgezahlt wurden, geht´s weiter bis ein Spieler 12 Hotels verbaut hat,
und zum letzten Male wird nach dem Bau aller Hotels ausgezahlt: Nun noch rasch
die Piepen gezählt, wer jetzt die Nase vor hat, gewinnt das Spiel.
Das klingt alles so, als ob ruck-zuck die Hotels und
Fabriken irgendwie verbaut werden, und fertig. Zu früh gefreut: Je mehr Hotels
in der Stadt insgesamt gebaut werden, desto wertvoller werden sie, richtig !
Aber Vorsicht: Sobald ein rotes Zahlenfeld bebaut wird, wird das Hotel auf dem
ersten Zahlenfeld renovierbedürftig und einfach abgerissen. Es wird in die Mitte
der Stadt gestellt und darf erst wieder eingesetzt werden, wenn die Renovierung
bezahlt wurde. Zu allem Überfluss gibt es auch noch 3 solcher roter Felder pro
Stadt, da bleibt keiner verschont. Ein leicht zu erlernendes Spiel das auch nach
mehrmaligem Spiel immer wieder Spaß macht und neue Varianten aufzeigt. Na denn,
guten Flug !!!