Gipf

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 2 | ab 9 | 30-60 | Kris Burm | Schmidt | 1 | 9 |
Bestenliste 1998
Das große GIPF - Spielbrett wird
von einem geometrischen Liniennetz durchzogen, auf dem sich die beiden
Kontrahenten mit je 15 schwarzen und weißen Spielsteinen in die Enge zu treiben
versuchen. Das Spielgebiet besteht aus 37 " Schnittpunkten ". Dort geht´s zur
Sache, denn nur Spielsteine, die auf diesen Punkten liegen, sind auch Teil des
Spiels. Und damit in permanenter Gefahr, wenn die beiden Taktiker abwechselnd
ihre Steine von den Starttupfen mit diagonalen, vertikalen und horizontalen
Zügen ins Spiel bringen. Da heißt es: Übersicht behalten und geschickt
vorausdenken, um die Steine des Gegners zu blockieren und zu schlagen. Wer es
geschafft hat, 4 eigene Steine nebeneinander auf einer Linie zu platzieren, hat
schon einen Teilsieg errungen. Er kann die ebenfalls auf dieser Linie
angrenzenden, in geschlossener Reihe liegenden Steine des Gegners aus dem Spiel
nehmen, während er seine eigenen Siegsteine für weitere taktische Vorstöße am
Brett neu nutzen kann.
GIPF lebt von Spannung, Taktik und permanenter Bewegung. Man kann dieses rasante
Spiel nur gewinnen, wenn man versucht, die Steine des Gegners zu schlagen. Wer
nur auf Abwarten und Halten spielt, hat die falsche Taktik gewählt und kommt
schnell in Bedrängnis.