Diplomacy

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 3-7 | ab 12 | 240 |
Europa im Jahre 1900. Die sieben Großmächte Österreich-Ungarn, Großbritannien, Frankreich, Deutsches Reich, Italien, Russland und das Osmanische Reich rangeln um die Macht. Es gilt, 18 der insgesamt 34 Versorgungsdepots in seinen Besitz zu bringen, um sich so die Vorherrschaft auf dem europäischen Kontinent zu sichern. Der Weg zu diesem Ziel ist aber beschwerlich, da ohne Allianzen keine Möglichkeiten zur Expansion bestehen.
Spione, Pakte und Allianzen
Bei Diplomacy sind die Taktiker und Strategen gefragt. Denn jedem Spielzug gehen Verhandlungsgespräche voraus. Ziel dieser Verhandlungen ist es, andere Nationen als Verbündete zu gewinnen, Nichtangriffspakte zu vereinbaren oder Spionage zu betreiben. Doch Vorsicht, die Ergebnisse sind nicht verbindlich. Entscheidend allein sind die Befehle, die den eigenen Einheiten gegeben werden und die jeder vor der Ausführung geheim auf einem Zettel fixiert. Bei der anschließenden gleichzeitigen Ausführung der Spielzüge stellt sich so manches Verhandlungsergebnis als bewusste Täuschung der scheinbar befreundeten Armeen heraus.
Simple Regeln und geniales Spielprinzip
Diplomacy, aus dem Jahre 1958 von Allan B. Callhamer, gilt als die Mutter aller strategischen Verhandlungsspiele und besticht durch die einfachen Regeln und dem simplen, aber genialen Spielprinzip. Niemand braucht Würfelglück oder eine Menge Spielerfahrung. Entscheidend sind eher kluge Bündnisse, gekonnte Intrigen, vorausschauende Taktik und ein wenig psychologisches Verhandlungsgeschick um die Vorherrschaft in Europa auszubauen und damit das Spiel zu gewinnen.