Die Börse

Spieler Alter Dauer Autor Firma Glück Taktik
2-4 ab 12 90   Spiel Spass 3-4 6-7

 

Der jüngste Spieler gewinnt und würfelt. Dann zieht er seine Spielfigur entsprechende Felder auf dem Spielplan vorwärts. Auf einem Feld angekommen führt er die entsprechende Aktion aus:
 


Die Spieler setzen ihre Steine gemäß Würfelwurf auf dem Spielplan weiter. Dabei können Sie jeweils vor dem Würfeln eines Spielers beliebige Anlagekarten kaufen und bei Bedarf verkaufen, den Wert der Anlageform gibt die Kurstabelle auf dem Spielplan an. Kauft jemand eine Anlage, steigt der Kurs um 50 Euro, verkauft jemand eine Anlage, sinkt der Wert um 50 Euro. Der Wert der Anlagen wird durch viele weitere Zufälle auf dem Spielplan verändert. Ist der Wert jedoch auf 750 Euro angestiegen, so muß jeder Besitzer dieser Anlageform verkaufen, danach steht der Wert wieder auf 250 Euro. Fällt dagegen der Wert einer Anlage auf 50 Euro, so muß jeder Besitzer seine Anlagen an die Bank geben ohne Geldausgleich, danach setzt der Wert wieder auf 250 Euro.
Geht einem Spieler kurzzeitig das Geld aus, so kann er einen Kredit aufnehmen, den er von der Bank ausbezahlt bekommt. Zahlt er ihn nicht vor Ablauf des Spieles zurück, wird er später abgezogen. Wer 1000 Euro Kredit genommen hat und derzeit keine Anlagen besitzt, ist bankrott und scheidet aus der Spielrunde aus.

Jeder Spieler kann maximal 4 Anlagen kaufen, dieer auf dem Aktien/Anlagefeld des Spielplans markiert. Pro Anlage sind nur 4 Teile verfügbar. Beim Kauf/Verkauf hat jeweils der derzeit würfelnde Spieler den Vorrang. Erst nachdem seine Transaktionen erledigt sind, die schon Auswirkungen auf Kurse haben, ist der nächste Spieler an der Reihe. Auch der Staat kassiert ab und zu Steuern. Diese Gelder werden auf das Fiskus - Feld des Spielplans gelegt. Wer Glück hat und eine entsprechende Risikokarte bzw. das Sonderfeld des Spielplans erwischt, kann hier mächtig abkassieren.

Rechtzeitig einen Kredit genommen hat schon manchen vor bankrott gerettet
Sobald nur noch 1 Spieler übrig ist bzw. die Börsenstop - Karte gezogen wird, wird abgerechnet. Die Spieler zählen ihre Geld, wandeln ihre derzeitigen Anlagen in Geld um. Wer den Höchstbetrag vorweisen kann, gewinnt die Runde.
 
Es hat sich als weniger spielflusshemmend erwiesen, nur eine Aktion pro Runde zuzulassen, d.h. jeder Spieler darf nur kaufen oder verkaufen in einer Runde, nicht aber beides  zugleich. Außerdem schwankt ein Kurs durch mehrere Käufe /Verkäufe einer Anlageform teilweise beträchtig hin und her.
 
Das Spiel sieht auf dem ersten Blick recht komplex aus, ist es aber gar nicht. Es simuliert so gut es eben als Brettspiel geht die Vorgänge an einer richtigen Börse: Kursschwankungen, Verluste, Gewinne, Dividende, Risiken von Spekulationen, Zukäufen usw. Dabei läuft das Spiel insgesamt recht einfach ab: Kaufen/Verkaufen von Anlagen, Würfeln, Kurse ändern, Aktionen ausführen, fertig. Durch die Risikokarten werden hin und wieder besondere Aktionen ins Spiel gebracht, ansonsten wird das Spiel bei längerer Spieldauer eher langweilig, da die gleichen Aktionen immer wieder anstehen, Hauptbetätigung Kursverschiebung. Die Felder auf dem Spielpan die Anlageform betreffend haben zuwenig Ideenreichtum, da sie nur auf den Kurs Einfluß nehmen.