Das Labyrinth der Ringe

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 2-4 | ab 10 | 40 | Max Kobbert | Ravensburger | 3 | 7 |
Was sich bisher eher in
klassischer Brettspielart dargestellt hat, nämlich in senkrechter und
waagerechter Form, gibt es nun als 4. Teil in rund. " Das verrückte Labyrinth "
, " Das Labyrinth der Meister " , " Junior - Labyrinth " ; diese Klassiker sind
durch das jetzt erschienene "Labyrinth der Ringe" abgelöst worden.
Nichts ist wie es war, alles ist anders: In den runden Gängen tauchen plötzlich
Trolle auf, 4 Fabeltiere werden lebendig oder ein Schatz wird gefunden. Gewonnen
hat derjenige, der als erster 6 Schätze oder 6 Trolle gefunden hat. Aber bevor
dies passiert, müssen sich die Spieler erst einmal durch die runden Gänge
schlängeln. Das Labyrinth besteht dabei aus einem inneren, mittleren und
äußerern Ring. Alle Ringe sind drehbar, und die Spieler bestimmen jeweils, in
welcher Richtung gedreht wird.
Alle Spieler stellen Ihre Figuren auf die Startfelder, und los geht´s. Insgesamt
18 Geheimniskarten liegen verdeckt auf einem Stapel. Die oberste Karte wird
aufgedeckt und bestimmt, wohin der Spieler ziehen muß. Der jüngste beginnt. Er
kann bestimmen ob er jeden oder nur bestimmte Ringe drehen will, um so neue Wege
zu bestimmen. Dann darf er sich bewegen soweit es geht. Gelangt er an eine
Geheimniskarte, darf er diese nehmen. Kommt er auf ein Feld, wo bereits ein
Mitspieler steht, kann er versuchen, diesem eine Karte wegzunehmen, indem er
diesem zum Duell fordert. Es können hierbei nur eine oder auch mehrere Karten
gefordert werden. Die Fabeltierkarten sind als Joker einsetzbar. Der betreffende
Spieler darf seine Figur auf ein beliebiges Feld setzen oder bei einem
Mitspieler eine Geheimniskarte ziehen.
Andere Meinung:
Dieses Spiel ist auch ohne Das verrückte Labyrinth oder Das Labyrinth der Meister spielbar. Ein Satz, der leider immer mehr zur Pflichtübung wird, zu groß ist die Zahl der Erweiterungen inzwischen geworden. Zum Labyrinth der Ringe gibt es leider nicht viel (gutes) zu berichten. In Frankreich schon seit 2 Jahren auf dem Markt, wurden wir davon noch verschont. Warum es dann doch noch erschienen ist, bleibt´ein Rätsel, denn spielerisch wird wenig geboten. Wieder werden Schätze gesucht. Diesmal müssen vor dem Zug die Gänge durch das Drehen von Ringen
verrückt werden. Erreicht man in seinem Zug keinen Schatz, sondern einen Mitspieler, dann kann man diesen zu einer Partie Stein, Schere, Papier herausfordern. Gespielt wird um einen Schatz oder, damit das Leiden schneller beendet wird, um eine erwürfelte Zahl von Schätzen. Dazu liegen dem Spiel tatsächlich echte Papierfetzen, echte Steine und echte Miniatur-Plastikscheren bei. Das ist doch mal eine
originelle Spielidee! Nein?