Carabande

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Geschick | Spiel des Jahres |
| 2-8 | ab 7 | 20/40 | Jean du Poël | GoldSieber | 2 | 8 | 1996 Geschicklichkeit |
Wer wollte nicht schon immer wie Michael Schumacher Formel 1-Rennen fahren? Nun erfüllt sich dieser Wunsch mit einem rasanten Geschicklichkeitsspiel auf dem heimischen Wohnzimmertisch.
Anders als bei den meisten anderen Gesellschaftsspielen, kommt man hier so richtig ins Schwitzen, während man seinen Rennwagen über die Piste schnipst. Nachdem die Rennstrecke aufgebaut ist und die Banden angebracht sind, kann es sofort losgehen. Jeder Spieler erhält eine Rennscheibe; der jüngste Spieler erhält den Wagen mit der Startnummer 1 und beginnt. Nach einem erfolgreichen Start versucht man, so schnell wie möglich seinen Flitzer drei Runden über die Rennstrecke zu schnipsen. Dabei ist es nicht verboten, andere Wagen zu schubsen um sich so in eine bessere Position zu bringen. Doch Vorsicht, sollte dabei der angerempelte Rennwagen aus der Bahn fliegen, ist der Zug ungültig und auch beendet, d.h. der eigene Wagen bleibt an der vorherigen Position stehen. Der aus der Bahn geworfene Spieler kehrt ebenfalls an seine alte Stelle zurück. Wird zuviel Gas gegeben, und der eigene Wagen verläßt die Bahn, ist der Zug ebenfalls ungültig und beendet. Der Spieler, der als erster drei Runden schafft, ist Sieger eines Rennens, die anderen Piloten spielen noch um die weitere Plazierung. Je nach Zieleinfahrt erhält man 10, 6, 4, 3, 2, 1 oder auch keinen Punkt. Aber erst nach drei Rennen entscheidet sich, wer seinen WM-Sieg mit Champagner (oder einer anderen Brause) feiern darf.
Spielmaterial: Das Spiel ist sehr gut verarbeitet, die Rennstrecke besteht aus MDF-Holzteilen und die Rennwagen aus Rundholzscheiben. Die Spielanleitung ist kurz und verständlich und hat für Profis einige Sonderregeln parat. Fazit: Mit Carabande erhält man ein Spiel, das seinen Preis wert ist, und das merkt man nicht nur am vier Kilogramm schweren Karton.