Capitol

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 2-4 | ab 10 | Moon / Weisblum | Schmidt Spiele |
Zwei bis vier Spieler treten auf den sieben Hügeln Roms, dem Marsfeld und
der Tiber-Insel in den Bauwettstreit. Wer in den neun Präfekturen die Mehrheit
an Bausteinen erreicht, wird durch die kluge Wahl des richtigen Zeitpunktes und
des richtigen Ortes entschieden.
Welcher der Baumeister bei "CAPITOL" die richtige Strategie gewählt und nicht
nur die meisten und höchsten Gebäude gebaut hat, zeigt sich am Ende von vier
Spielrunden. Jede Runde hat eine Bau-, eine Auktions-, eine Wertungs- und eine
Karten-Ziehphase. In der "Bauphase" wird über die Größe des eigenen Bauwerks
entschieden, das erst dann vollendet ist, wenn es mit einem Dach eingedeckt
wurde. Dann benötigt man nur noch die Genehmigung, um in einer Präfektur mit dem
Bau beginnen zu können. In der "Auktionsphase" können die ehrgeizigen Bauherren
durch die Ersteigerung von Tempeln, Brunnen und Amphitheatern zusätzliche
Wertungspunkte sammeln und ihren Besitz mehren. In der "Wertungsphase" wird
abgerechnet, wobei nicht die Anzahl der Häuser, sondern der Bausteine in jeder
Präfektur bewertet werden. Gute Idee am Spielplan-Rande: Dort liegt eine Art
"Säulen-Abakus", der die gewonnenen Punkte jedes einzelnen für alle sichtbar
anzeigt (was die eigene Bauplanung natürlich beeinflusst). In der folgenden
"Karten-Ziehphase" erhält die nächste "CAPITOL"-Runde neuen Schwung für weitere
Bauaktivitäten im Alten Rom. Apropos alt: Der älteste Mitspieler wird als Konsul
ausgerufen und darf bei "CAPITOL" beginnen.