Blackrock Castle

| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| Schmidt Spiele |
Die Trauer um den verblichenen
Burgherrn hält in "BLACKROCK CASTLE" nicht lange an: Im Schloss drängeln sich
nämlich schon die Erben, die alle den mächtigen Schatz, der in den Gemäuern der
Festung versteckt ist, für sich beanspruchen. Quasi als
"Testaments-Vollstrecker" wachte Spieleautor Gunter Baars bei seinem neuen
Familienspiel darüber, dass sich kein Betrüger die Reichtümer auf "BLACKROCK
CASTLE" (Verlag: Schmidt Spiele, Berlin) erschleicht.
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Zwei bis vier Personen schlüpfen bei diesem ritterlichen Spiel in die Rolle der
Erben, wohl wissend, dass nur einer von ihnen ein echter Blackrock sein kann.
Dieser steht am Ende des spannenden Spiels fest. Ihn zeichnet jedoch nicht der
Ahnenpass aus, sondern die Fähigkeit, tückische Falltüren am geschicktesten zu
überwinden, verrückte Ahnen am schnellsten zu finden und die Schatzkammer als
Erster zu öffnen.
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Jeder Spieler startet mit drei Rittern die Suche nach dem Schatz des alten
Grafen von "BLACKROCK CASTLE". Die Gemäuer der alten Burg wurden vom Verlag auf
einem Spielplan in der Spieleschachtel errichtet, der damit auch eine
3-dimensionale Tiefe erhielt. Gerade richtig für 20 kippelige Falltüren, die vor
Spielbeginn verdeckt angebracht werden. Wird ein Ritter auf einem dieser
tückischen Felder abgestellt, geht's erst 'mal abwärts – und nicht vorwärts...
Da die gar nicht so edlen Rittersleut erst dann die Schatzkammer betreten
dürfen, wenn sie vorher in den drei Ahnengalerien an den Ecken von "BLACKROCK
CASTLE" ihre Vorfahren erreicht und deren Bilder "abgehängt" haben, ist so manch
plötzlicher Absturz nicht zu vermeiden. Es sei denn, es bilden sich auf dem
Spielplan gewollte (weil taktisch vorausgeplant) oder ungewollte Allianzen mit
anderen Erbschleichern, die den Sturz in die Tiefe verhindern können. Auch
Seilschaften sind möglich, bei denen die Ritter mit kleinen Seilen
Spielplanfelder und versteckte Falltüren überwinden können. Hierbei denkt der
gute Rittersmann natürlich nicht an sich zuletzt, sondern zuerst... Schließlich
geht's bei "BLACKROCK CASTLE" nicht um die Ehre, sondern um den Schatz derer zu
Blackrock.
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