Big Deal


| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 2-6 | ab 12 | 120 | Amigo | 4 | 6 |
Der Spielplan wird ausgelegt,
darunter die 4 Ressourcenbasen mit den 4 Ressourcenmarkern bei der
entsprechenden Farbe. Die Ressourcenplättchen werden in die Ressourcenbasen
gesteckt. Die Karten werden gemischt, jeder Spieler bekommt 5 Karten ausgeteilt
(ausgenommen Game - Over - Karten), die restlichen Karten dienen als Zugstapel
und kommen auf´s BigDeal - Feld. Der jüngste Spieler (später Startspieler)
erhält 1000 Millionen $, jeder weitere Spieler 150 Millionen $ mehr, das
restliche Geld wird auf die vorgesehenen Felder plaziert.
Der Startspieler zieht eine Karte vom Zugstapel. Ist es eine Game - Over -
Karte, legt er sie auf das Countdown - Feld und zieht erneut. Dann schaut er
sich seine Karten an. Sinn des Spieles ist es, Konzerne zu gründen, indem man
mindestens 2 Karten eines Konzerns (2 gleiche Karten) ablegen kann. Dazu werden
jedoch Ressourcen benötigt, die auf den Karten angezeigt werden. Zu Beginn
besitzt kein Spieler Ressourcen, diese können gekauft werden. Der Preis ist
jeweils um den Ressourcenbasen angegeben. Der betreffende Spieler darf pro Runde
bis zu 3 Ressourcen kaufen, die er vor sich ablegt und das Geld in der Bank
plaziert. Möchte er einen Konzern gründen, legt er die entsprechenden Karten
aus, fügt die Ressourcen hinzu und schaut nun, ob noch weitere Aktionen möglich
sind. Das ist der Fall, wenn z.B. weitere Spieler Konzerne gegründet haben. Hat
der Spieler nämlich die gleiche Karte auf der Hand, kann er versuchen, den
Konzern zu übernehmen: Er bietet zu Beginn den Konzernwert (Anzahl ausliegender
Karten * Verkaufswert), der Verteidiger dagegen bietet für die Karte des
Angreifers. Wer letztlich das höhere Angebot gemacht hat, bekommt die Karte (n)
des Gegners. Die Ressourcen verbleiben immer beim Besitzer.
Ohne Geld sieht´s schlecht aus - Das hilft nur noch die Cash - Karte
Je mehr Aktienkarten im Konzern vorhanden sind, desto schwieriger wird es, den
Konzern zu übernehmen. Jeweils zum Ende einer Runde wird anhand der ausgelegten
Konzerne neues Geld an die Spieler gebracht, dabei gilt der grüne Wert auf den
Karten, während bei Übernahmen, Verkäufen der weiße Zahlenwert wichtig ist. Die
Take - Over - Karte ersetzt Geld in einer beliebigen Geldtransferaktion, d.h.
sie kann bei Ersteigerungen, Käufen von Aktienkarten, Konzernen und Ressourcen
eingesetzt werden, ebenso um Prämien von Mitspielern zu ergattern. Für jede
Aktienkarte eines Konzerns und pro nichtgenutzte Ressource müssen 2 beliebige
Mietspieler je 50 Millionen $ an den Kartenspieler zahlen. Das kann ganz schön
weh tun.
3 Beispielkonzerne
Im Laufe des Spieles werden die Konzerne immer größer, mehr und mehr Geld
wechselt den Besitzer und die zu erwerbenden Ressourcen auf dem Spielplan werden
knapp bzw. gehen ganz aus. Wie aber komme ich an weitere Ressourcen bzw.
steigere ich mein Einkommen weiter ??? Das gibt es 2 Möglichkeiten: Die
Mitspieler animieren, gebunkerte Ressourcen gewinnbringend zu verkaufen, oder
Konzerne umstrukturieren, d.h. unrentable Konzerne verkaufen und neue
ertragsreichere gründen, Ressourcen umbauen.
So ist´s richtig angelegt: 2 gelbe Ressourcen und schon kann gegründet werden
(aber nur mit 2 Karten)
Sobald die 7. Game - Over - Karte ausgespielt wurde, endet das Spiel. Alle
Akitenkarten und Ressourcen werden gemäß ihrer Werte in Bargeld umgewandelt, wer
jetzt das meiste besitzt, ist Gewinner des Spieles.
- Die Cash - Karte kann jederzeit
im Spiel in 1000 Millionen $ umgetauscht werden
- Alle Karten bleiben im Spiel, egal wieviele Teilnehmer sich am Spiel
beteiligen. Es hat sich nicht als Nachteil herausgestellt, daß so mehrere
gleiche Konzerne möglich sind
- Bei Verkäufen werden Bonuszahlungen gewährt: Pro Aktienkarte 100 Millionen $
Bonus, pro Ressource ab 2 einer Sorte + 50 Millionen $ mehr als bei der
vorherigen. Das verhindert Hortungen von Ressourcen und Blockaden anderer
Spieler
- Es darf pro Runde nur max. 1 Ressource einer Farbe gekauft werden, allerdings
max. jede Farbe einmal, d.h. Obergrenze ist 4 Ressourcen.