Andromeda


| Spieler | Alter | Dauer | Autor | Firma | Glück | Taktik |
| 3-6 | ab 10 | 60 | Abacus Spiele | 4 | 6 |
Der Spielplan wird für alle gut
erreichbar ausgelegt. Jeder Spieler wählt eine Farbe und bekommt entsprechend
die Stationen und 2 Transportkarten, dazu verdeckt je nach Spieleranzahl
zwischen 6 und 9 Planetenkarten, die restlichen Planetenkarten dienen als
Zugstapel.. Die Bonuskarten werden nach Werten sortiert und bereitgelegt, ebenso
der Planetenring. Jeder Spieler legt nun eine Station auf die
Raumschiffentwicklung, eine auf die Technologieentwicklung des Spielplans.
Gelungener Spielplan
Nun platzieren die Spieler weitere Stationen auf dem Spielplan: Zum einem je
nach Spieleranzahl eine gewisse Anzahl auf der Erde und beliebigen anderen
Planeten, die anderen je nachdem, welche Planeten auf den Karten gezeigt werden.
Der älteste Spieler eröffnet nun die Spielrunde.
Die Spieler ergänzen ihre auf der Hand befindlichen Planetenkarten auf die
Anzahl, die bei der Raumschiffentwicklung angegeben ist (je nach Position des
Stationssteines unterschiedlich). Jetzt kann der Spieler eine Transportkarte
ausspielen, wenn er will. Diese bemächtigt ihn dazu, entweder Stationen von der
Erde auf einem Planeten zu ziehen oder umgekehrt. Danach wird in der
Handelsphase ein Kartentausch eingeleitet, d.h. der Spieler am Zug wählt
nacheinander zwischen 2 und 3 Planetenkarten oder Bonuskarten aus, die er gerne
tauschen möchte, und die Mitspieler legen entsprechend ebenfalls eine oder
mehrere Karten ab.
Bonuskarten zur rechten Zeit spielen
Nach spätestens 3 ausliegenden Karten muss sich der Spieler für einen Tausch
entscheiden. Die Karten wechseln ihren Besitzer, und der nächste Spieler, der
noch Karten auf dem Tisch hat, darf ebenfalls tauschen, wenn er will. Sind alle
Spieler einmal am Zug gewesen, geht die Spielrunde in die alles entscheidende
Phase, der Aktionsphase, über.
Die Planetenkarten
Nochmals darf der am Zug befindeliche Spieler Planetenkarten gegen neue vom
Zugstapel tauschen. Um nun auf einem Planeten die Vormachtstellung an Stationen
und damit das Recht zu erwerben, ein Wirtschaftszentrum zu errichten, müßen die
meisten Stationen dort errichtet werden. Dazu kann man wie zu Beginn erläutert
entweder eine Transportkarte spielen (wovon jeder Spieler aber nur 2 hat) oder
gleiche Planetenkarten sammeln und diese ausspielen. Zwischen 3 und 7 Karten
können gespielt werden, die halbe Anzahl der Karten abgerundet gibt die Anzahl
an Stationen an, die auf den Planet gesetzt werden dürfen. Jetzt kann ein
Spieler versuchen, ein Wirtschaftszentrum zu errichten. Dazu benötigt er wieder
Planetenkarten, die halbe Zahl der Karten gibt die Anzahl der Versuche an, die
man mit dem Planetenring besitzt, um es zu schaffen. Das bedeutet: Alle
Stationen die sich auf diesem Planeten befinden, kommen darunter, der Ring wird
geschüttelt (Loch zuhalten !!!), dann wird der Ring so bewegt, das eine Station
zum Vorschein kommt. Bei einer eigenen Station darf diese sofort auf den
wertvollsten Platz gelegt werden, bei einer fremden Station wird diese lediglich
auf die Erde gesetzt. Pro Planet können nur 3 Wirtschaftszentren vergeben
werden.
Links die Technologieentwicklung, rechts die Raumschiffentwicklung
Nun zur Tabelle Raumschiffentwicklung und Technologieentwicklung. Im ersteren
Bereich können die Anzahl der auf der Hand haltbaren Planetenkarten erhöht
werden, indem eine gewisse Anzahl dieser Karten dafür aufgewendet wird. Wird die
Technologieentwicklung gesteigert, benötigt man hierfür ebenso Planetenkarten
und darf dann z.B. in der zweiten Stufe bis zu 4 Karten tauschen, in der dritten
Stufe alle Ergebnisse aufrunden, die durch eine ungerade Planetenkartenanzahl
resultieren.
Sobald bei mindestens 3 Planeten alle Wirtschaftszentren verbaut sind, wird die
Punktzahl der Spieler ermittelt.
Folgende Punkte werden dabei addiert:
Der Wert der Wirtschaftszentren
Je 1 Punkt pro Station auf der Erde
Der Wert der Technologieentwicklung
Der Wert der Bonuskarten auf der Hand
Die höchste Gesamtpunktzahl gibt den Gewinner an. Bei Gleichstand zählt die
höchste technologische Entwicklungsstufe bzw. das größte Raumschiff.